Hanf, ein Universalrohstoff

Es kann fast alles aus Hanf hergestellt werden, Insider behaupten sogar über 20.000 Produkte. Es handelt sich dabei neben Genussstoffen und Medikamenten um Lebensmittel, Rohstoffe, Baustoffe, Textilien, Farben, Kosmetika, Cannabisöl, Kunststoffe und vielem mehr.

Hanf hat dabei in vielen Bereichen nachhaltige, entscheidende Vorteile:

  • weniger Energie Verbrauch bei der Fortbewegung durch Leichtbauplatten
  • Textilien aus Hanffasern sind schonender für Mensch und Natur
  • Lebensmittel aus Hanf sind sehr gesund
  • Medikamente aus Hanf sind häufig wirksamer und weniger bedenklich vor allem mit dem Cannabisöl
  • Hanfpapier verbraucht eine geringere Anbaufläche und kann häufiger recycelt werden
  • Hanffuttermittel für die Tiere ist gut für sie
  • berauschendes Marihuana ist weniger schädlich für die Gesundheit und es macht friedlich
  • verbessert die Böden, benötigt weniger Wasser und braucht keine Pestizide und kaum Dünger
  • zudem kann Hanf überall wo Ackerbau möglich ist, angebaut werden
  • ökologischer, gesünder, leichter, stabiler und kann Erdöl ersetzen
  • holt extrem viel verwertbare Biomasse aus dem Sonnenlicht

Kleidung aus Cannabis

Hanf-Fasern werden auch zur Textilherstellung genutzt. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Stoffe aller Art – Zelte, Gardinen, Windeln, Teppiche, Handtücher – aus Hanf-Fasern hergestellt. Selbst Christoph Columbus verwendete das Material, u, die Segel seines Schiffes anzufertigen. Die Fasern sind sehr schmutzabweisend und widerstandsfähig. Sie sind deutlich reißfester, wärmer und saugfähiger, jedoch genauso bequem, als beste Baumwolle.

Cannabis als Energiespeicher

Wissenschaftler von der University of Alberta haben einen Weg gefunden, extrem effiziente Batterien herzustellen, die nicht nur 100 Prozent biologisch abbaubar, sondern auch erneuerbar und sehr günstig sind. Mit ihrer Hilfe sollen Laptops und Smartphones innerhalb paar Sekunden voll aufgeladen sein.

Cannabis als Nahrung

Hanf-Samen schmecken ähnlich wie Nüsse und sind es auch aus botanischer Sicht. Sie enthalten wertvolle Fettsäuren, aus denen sich beispielsweise Speiseöl pressen lässt. Viele Völker machten früher aus Hanf eine Art Brei oder Müsli, ähnlich wie Haferflocken. Sie sind übrigens im Gegensatz zu den Blättern nicht psychoaktiv, also können sie ohne Sorgen gegessen werden.

Cannabis als Schmerzmittel

Cannabis kann mindestens die Symptome bei sehr vielen Krankheiten lindern, zum Beispiel bei Rheuma und Krebs. In Ländern wie Holland und USA nutzen Ärzte die Droge bereits vielfach zu medizinischen Zwecken. Nebenbei Im Gegensatz zu vielen anderen legalen Medikamenten, verursachen die Hauptwirkstoffe THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol) keine Nebenwirkungen. Zum Glück darf Cannabis jetzt auch in Deutschland zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden. Das CBD ist sogar legal und wird meist mit Cannabisöl vermarktet. Mehr zu Cannabisöl findest du hier!

Papier aus Hanf

Aus den Hanf-Fasern können Zellstoffe gewonnen werden, die sich zu Hanf-Papier weiterverarbeiten lassen. Diese Papiersorten sind besonders und werden zum Beispiel für Zigaretten oder Geldscheine verwendet. Die Herstellungskosten sind etwas viermal höher als bei papier aus Holzstoff, jedoch sind die Hanf-Fasern hochwertiger.